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Nachdem ich mehr als zwanzig Jahre lang Aufnahmen für die internationale Schallplattenindustrie gemacht hatte, beschloss ich, mein eigenes Label zu gründen. PIANO 21 verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es im Januar 2001, also kurz nach Anbruch des 21. Jahrhunderts, das Licht der Welt erblickte. Es ist für meine eigenen Einspielungen – manche davon live – gedacht, bei denen es sich teils um Neuaufnahmen, teils um Aufnahmen aus Privat- und Rundfunkarchiven aus verschiedenen Ländern, aber auch um Neuauflagen handelt. PIANO 21 verdankt seine Existenz einer doppelten Leidenschaft – für das klassische Repertoire, aber auch für die Entdeckung selten gespielter und zu wenig bekannter Werke; ich lade Sie ein, diese Leidenschaft mit mir zu teilen.

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P21 020-A • (2 CD)

Die Doppel-CD namens „Russian Music” umfasst Studio- und Liveaufnahmen der 70er-Jahre. Sie ist die erste der Serie „Cyprien Katsaris Archives”. Unter Meisterwerken des 19. und 20. Jahrhunderts finden sich darauf auch zwei Meilensteine der Klavierliteratur: Rachmaninovs drittes und Tschaikovskys erstes Klavierkonzert. Ersteres ist mit dem Großen Rundfunkorchester Leipzig unter der Leitung von Horst Neumann zu hören, letzteres mit dem Orchestre Radio-Symphonique de Lille unter Maurice Suzan. Darüber hinaus offenbaren Einspielungen dreier Preludes von Rachmaninov, eine Etüde von Scriabin und Herbstlied von Tschaikovsky deutlich Katsaris' Einfühlungsvermögen in die slawische Seele. Genießen Sie die beißende Komik in Rodion Shchedrines Humoresque und die grazile Anmut in Prokofievs Prelude. Ergeben Sie sich dem schwindelerregenden Wirbelwind in Cziffras außergewöhnlicher Transkription von Rimsky-Korsakovs Hummelflug. Hier, ebenso wie in seinen Interpretationen der Toccata und Precipitato aus Prokofievs 7. Klaviersonate und im Finale von Rachmaninovs 3. Klavierkonzert, findet die atemberaubende Virtuosität von Cyprien Katsaris ihren Höhepunkt. Für seine ungewöhnliche Neugier in Sachen der Repertoiregestaltung bekannt, offenbart sich durch die hier vorliegenden Aufnahmen ein Musiker von ganz besonderer, ungewöhnlicher künstlerischer Qualität. Diese Doppel-CD zeigt auf eindrucksvolle Weise die sehr persönliche und selbstbewusste, kühne Art seines Vortrags, die das Kennzeichen eines singulären Interpreten ist.

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P21 024-A • (2 CD)

Diese CD beinhaltet einige Werke, die erstmals auf CD veröffentlicht wurden

Die zwei CDs dieses Doppelalbums, das ganz der französischen Musik gewidmet ist, präsentieren uns einen Streifzug durch vier Jahrhunderte Musik in Frankreich: Den Anfang macht ein Lied, das König Ludwig XIII. verfasste, gefolgt von Lully, Rameau, Fauré, Saint-Saëns, Debussy, Ravel, Satie bis hin zu Pierre Boulez… Die Aufnahmen stammen in der Hauptsache von Konzerten, die Cyprien Katsaris in der ganzen Welt in der Zeit von 1967 bis 2001 gab.
Katsaris kam es bei diesem Album darauf an, sich nicht nur dem bekannten Repertoire sondern genauso auch Werken zu widmen, die man ganz zu unrecht weniger kennt, und so gibt uns diese Aufnahme Gelegenheit, einige Raritäten kennenzulernen, wie die frische Musette aus den Festes de l’été von Pignolet de Montéclair, die munteren Rigaudons aus Circé von Desmarets, die gefühlvolle Bourrée aus Phaëton, die vornehm elegante Gavotte aus den Ballets du Roy sowie die hintergründige und prächtige Pavane aus den Noces du village von Lully.
Auch das „große“ Klavierrepertoire kommt keineswegs zu kurz, Cyprien Katsaris bringt unter anderem das unumgängliche Clair de Lune von Debussy zu Gehör, ebenso wie die köstlichen Chemins de l’Amour von Poulenc, Saties berühmte Gnossienne Nr. 1 und den bekannten Regard de l’Église d’Amour von Messiaen.
Das Album besticht aber nicht nur durch die eklektische Auswahl von Stücken, aus denen sich dieses facettenreiche musikalische Gemälde zusammensetzt, sondern durch seine Originalität, die es einigen außergewöhnlichen Bearbeitungen verdankt: Stellvertretend seien an dieser Stelle nur die brillante Paraphrase Liszts über die Marseillaise von Rouget de Lisle erwähnt, die Cyprien Katsaris kraftvoll verstärkt, Faurés Après un rêve in der Klavierfassung des argentinischen Komponisten Luzzati, sowie die freie Transkription des Schwans von Saint-Saëns durch Godowsky. Die CD enthält aber auch eine ganze Reihe von Welturaufführungen, darunter die Bagatelle (Nr. 3 aus Bois de Boulogne) von Pierre-Petit, das Menuet (Auszug aus dem Bürger als Edelmann) von Lully, die Méditation (aus der Oper Thaïs) von Massenet…
Mit ihrer großen Bandbreite unterschiedlichster Hörerlebnisse lässt diese Reise durch Zeit und Raum den Zuhörer in ein musikalisches Universum eintauchen, das mit Vielfalt und Reichtum zu beeindrucken weiß.

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Diese Aufnahme von PIANO 21 ist eine Reverenz vor Beethoven, für die Cyprien Katsaris vom großen russischen Dirigenten Rudolf Barschai und den hervorragenden slowenischen Philharmonikern begleitet wird. Es handelt sich um eine Liveaufnahme des Dritten Klavierkonzerts von Beethoven, das die Grundlage für die Entwicklung des eigentlichen romantischen Klavierkonzerts schuf. Der dichte Orchesterpart und die eigenständige Klavierstimme sind hier als absolut gleichberechtigte, zu einem echten Dialog befähigte, Partner angelegt. Daneben ist auf dieser Aufnahme die kaum bekannte Kadenz zu hören, die Franz Liszt für den ersten Satz des Konzerts schrieb – eine originelle Idee, die typisch für die Freude des Pianisten an Neuem ist. Die CD bietet zwei weitere Live-Mitschnitte der großartigen Sonaten in As-Dur aus der Feder des Bonner Meisters, die einzigen, die er in dieser Tonart schrieb: das ganz durchgeistigte opus 110 und opus 26 mit dem ergreifenden Trauermarsch Marcia funebre sulla morte d’un eroe, der dem Werk von Anfang an ungeheure Popularität bescherte.

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Diese CD beinhaltet einige Werke, die erstmals auf CD veröffentlicht wurden

Entdecken Sie die erste CD-Aufnahme der Welt vom Konzert im ungarischen Stil, welches Liszt auf Wunsch seiner bezaubernden Lieblingsschülerin, der großen Konzertpianistin Sophie Menter, kurz vor seinem Tod für diese skizzierte und welches Tschaikowsky posthum vollendete: eine Muse - zwei Komponisten! Diese Aufnahme beinhaltet ferner die berühmte Ungarische Fantasie sowie Schuberts Wanderer Fantasie in der Fassung Liszts für Klavier und Orchester.
Meine Zusammenarbeit 1982 mit dem berühmten Philadelphia Orchestra und Eugene Ormandy - einer der ganz großen Dirigenten - war ein aussergewöhnliches Erlebnis. Bei unserer ersten Probe – im Hause des Maestros an dessen Flügel – erzählte mir dieser legendäre Amerikaner ungarischer Herkunft, dass er als Kind in Budapest das Hauptthema des Konzerts im ungarischen Stil oft anstimmte. Ein Jahr nach der Liszt gewidmeten Aufnahme spielten wir vor einem Publikum von mehr als 10.000 Zuhörer das 3. Klavierkonzert von S. Rachmaninow, welches Maestro Ormandy einst mit dem Komponisten selbst, der dieses als sein Lieblingskonzert einstufte, gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra aufgenommen hatte.

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Seit jeher nimmt Robert Schumann eine besondere Stellung im Leben von Cyprien Katsaris ein. Die große Ehrlichkeit, die von dessen Werken ausgeht, berührt ihn zutiefst und erklärt die Geistesverwandtschaft, die ihn mit Schumann verbindet. Die Leidenschaft, mit der Cyprien die Partituren dieses großen Romantikers ab seinem 10. Lebensjahr studiert hat, spiegelt sich in den Aufnahmen dieser CD, die ihren Ursprung in verschiedenen Konzerten hat: Papillons und Blumenstück an der Universität Paris 2, Panthéon-Assas (1977), Kinderszenen in Tokio (1989), Phantasie in Tallin (1998) und Arabeske im Auditorium „Clara Wieck“ in Heidelberg (2003).

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Cyprien Katsaris Archives • Vol. 16 • Schumann II

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Nomination MIDEM Awards 2011Sehr häufig bezog Robert Schumann seine schöpferische Inspiration aus seiner Beziehung zu Clara. Die Werke auf dieser CD illustrieren diese enge Verbundenheit mit großer Eindringlichkeit, enthält sie doch zwei Stücke, die ihre Entstehung dieser außergewöhnlichen Pianistin und Komponistin verdanken, deren großartiges Repertoire nach wie vor der Entdeckung harrt.
Das Konzert für Klavier und Orchester op. 54 schuf Robert Schumann ausgehend von einer Fantasie, die er für seine geliebte Clara kurz nach ihrer Hochzeit komponiert hatte; und die Variationen über ein Thema von Clara Wieck, der langsame Satz aus der Sonate op. 14, bauen auf ein Thema der jungen Frau des Komponisten und Tochter des berühmten Professor Wieck auf, die Schumann leidenschaftlich liebte. Als Kontrapunkt dazu lässt Cyprien Katsaris die Albumblätter wie kostbare kleine Juwelen erstrahlen.

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Cyprien Katsaris, seit Beginn seiner Karriere ein begeisterter und hingebungsvoller Interpret der Werke Griegs, stellt uns mit dieser Aufnahme einige der Meisterwerke Griegs vor, die größtenteils bei Konzerten live aufgenommen wurden. Den Anfang macht das berühmte Klavierkonzert in a-moll, das Katsaris 1977 in Jena (Deutschland) mit dem Großen Rundfunkorchester Leipzig unter der Leitung von Horst Neumann spielte. Mit der Morgenstimmung aus Peer Gynt op. 46 Nr. 1 folgt gleich darauf ein weiteres Werk, das für Griegs ungeheure Popularität bestimmend war; hier in einer Aufnahme, die 1983 im Herkulessaal in München entstand. Daran anschließend hören wir die 1998 in Tallin (Estland) im Rahmen des Festivals „Klaver“ aufgenommenen Stimmungen op. 73 Nr. 5 (eine Hommage an Chopin).
Diese zutiefst ehrliche, von Herzen kommende Musik schwelgt in einer ganz besonderen Atmosphäre, die auch in den für diese Aufnahme ausgewählten 18 Lyrischen Stücken – Grieg schrieb insgesamt 66 – zu spüren ist: in der sanften Arietta op. 12/1, dem ersten Stück des Zyklus, ebenso wie in den nostalgischen Erinnerungen op. 71/7, die den Schlusspunkt der Sammlung nach Art eines Zyklus bilden; der Norwegische Tanz op. 47/4 – ein wilder Halling – ebenso wie der spaßige Tanz der Zwerge op. 54/3; der an Schumann erinnernde Schmetterling op. 43/1 mit seiner Frische und Leichtfüßigkeit, und die naive Beschreibung des Vögelchens op. 43/4. Elf dieser häufig unterschätzten Lyrischen Stücke wurden bei einem Recital im Rahmen des Festivals in Bergen, der Geburtsstadt Edvard Griegs, aufgenommen.

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Diese Doppel-CD aus der Serie „Cyprien Katsaris Archives“ (Vol. 19), führt uns auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Tänze aus der Feder Skrjabins; die Aufnahmen dazu stammen aus dem Jahre 1977. Katsaris lässt der Kunst dieses großen Komponisten durch sein feinsinniges und ganz persönliches Klavierspiel im Verein mit der kraftvollen Poesie seiner Interpretation Gerechtigkeit widerfahren. Dank seiner leichtfüßigen Virtuosität, seines Instinkts für Polyphonie und der Farbenvielfalt, die er seinem Instrument zu entlocken weiß, entführt Cyprien Katsaris seine Zuhörer in das musikalische Universum Skrjabins, das auf den Säulen einer originellen und komplexen Kompositionstechnik und einer reichen Klangfülle ruht.
Die natürliche Verwandtschaft mit den Pianisten des 19. Jahrhunderts und eine gewisser Neigung zur Spiritualität, die Katsaris mit Skrjabin verbindet, befähigen ihn ganz besonders dazu, die musikalischen und philosophischen Vorstellungen dieses Komponisten zu vermitteln, das Unaussprechliche spürbar zu machen, das einzig die Musik auszudrücken vermag.

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Der weltberühmte griechische Komponist Mikis Theodorakis (*1925), eine lebende Legende in seiner Heimat, ist besser bekannt für seine unzähligen Lieder und seine Filmmusik als für sein symphonisches Werk, dessen Reichtum und Vielfalt noch nicht in vollem Umfang entdeckt wurden.
Diese Doppel-CD bietet eine gute Gelegenheit dazu. Sie enthält die Suite Nr. 1 für Klavier und Orchester und das Klavierkonzert, die in den 50er-Jahren geschrieben wurden, als Theodorakis noch am Konservatorium von Paris studiert, sowie die Symphonie Nr. 2 „Das Lied der Erde“ (fußend auf der Suite Nr. 1 und dem „Antigone-Ballett“), die die Rückkehr des Komponisten zu seinem symphonischen Schaffen nach 20 Jahren des Kampfes und des Leidens für sein Land und sein Volk darstellt.
Entdecken Sie auf CD die erste Studioaufnahme des Schlüsselwerkes der 2. Symphonie, sowie die faszinierenden Suite und Klavierkonzert in einzigartigen Aufnahmen aus dem Jahre 1982, hergestellt anlässlich ihrer Darbietungen im Rahmen des Internationalen Festivals Echternach (Luxemburg) und in Antwerpen. Theodorakis selbst dirigiert das RTL-Symphonieorchester, und Cyprien Katsaris beweist in jedem der drei Werke seine legendäre Virtuosität und seine unübertreffliche Kunst.

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Mit dieser Produktion von PIANO 21 erleben wir Cyprien Katsaris bei seinem Auftritt im Rahmen des vierten internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs 1970. Der Tschaikowsky-Wettbewerb wurde im Jahr 1958 – mitten im Kalten Krieg – ins Leben gerufen, um die kulturelle Überlegenheit der UdSSR unter Beweis zu stellen, in einer Zeit, in der man ganz unter dem Eindruck des Sieges der Technologie stand, als die der erfolgreiche Weltraumstart des Sputnik einige Wochen zuvor empfunden wurde. An diesem Programm war schon früh die Vielseitigkeit zu erkennen, die das Charakteristikum Cyprien Katsaris’ ausmacht, der damals erst 19 Jahre alt war. Die vorliegende Aufnahme lässt uns die Interpretationen des jungen Wettbewerbsteilnehmers nachvollziehen als säßen wir selbst in der Jury – deren Vorsitz damals Emil Gilels innehatte – oder erlebten den Wettbewerb als Zuhörer im Saal. Wir entdecken unter anderem die hinreißende und überwältigende Toccata des estnischen Komponisten Jaan Rääts, die damals zum Pflichtprogramm aller Bewerber gehörte, und hören das letzte Präludium und Fuge des Komponisten Dimitri Schostakowitsch, einen seltenen Gast im Repertoire von Cyprien Katsaris.

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