The complete Mozart Piano Concertos

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Nachdem ich mehr als zwanzig Jahre lang Aufnahmen für die internationale Schallplattenindustrie gemacht hatte, beschloss ich, mein eigenes Label zu gründen. PIANO 21 verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es im Januar 2001, also kurz nach Anbruch des 21. Jahrhunderts, das Licht der Welt erblickte. Es ist für meine eigenen Einspielungen – manche davon live – gedacht, bei denen es sich teils um Neuaufnahmen, teils um Aufnahmen aus Privat- und Rundfunkarchiven aus verschiedenen Ländern, aber auch um Neuauflagen handelt. PIANO 21 verdankt seine Existenz einer doppelten Leidenschaft – für das klassische Repertoire, aber auch für die Entdeckung selten gespielter und zu wenig bekannter Werke; ich lade Sie ein, diese Leidenschaft mit mir zu teilen.

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Die erste CD der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart in Salzburg und Wien entstand anlässlich von Livekonzerten im Großen Saal des Salzburger Mozarteums, die Cyprien Katsaris gemeinsam mit dem charismatischen Dirigenten Yoon K. Lee und dessen hervorragender Salzburger Kammerphilharmonie gab. Darauf sind die Konzerte Nr. 13, KV 415 und Nr. 22, KV 482 in einer höchst eigenwilligen und kühnen Interpretation zu hören. Das Klavierkonzert Nr. 22 war das erste Konzert von Mozart, an das sich Cyprien als Elfjähriger heranwagte – und das er auch heute noch für eines der schwierigsten hält. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die verschiedenen Kadenzen in diesem Konzert, die Katsaris selbst verfasst hat: Einige folgen dem traditionellen, klassischen „Mozartstil“, während andere, eigenständiger und freiere, durchaus mit den Paraphrasen von Liszt mithalten können; den Hörer erwarten unterhaltsame Anspielungen auf die Königin der Nacht aus der Zauberflöte, auf die Waldstein-Sonate oder das Kaiserkonzert (Klavierkonzert Nr. 5) von Beethoven, mit einem großartigen Kontrapunkt als verbindendem Element, der der natürlichen Virtuosität des Pianisten sehr entgegenkommt.

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Die zweite CD der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart in Salzburg und Wien entstand anlässlich von Livekonzerten im Großen Saal des Salzburger Mozarteums, die Cyprien Katsaris gemeinsam mit dem Dirigenten Yoon K. Lee und dessen Salzburger Kammerphilharmonie gab. Sie umfasst unter anderem das berühmte Klavierkonzert Nr. 23, KV 488 und das Konzert Nr. 17, KV 453, das Mozart seiner Schülerin Babette von Ployer widmete. Auf dieser Aufnahme sind auch zwei alternative, Mozart zugeschriebene Kadenzen zu hören: KV 624 (626a), Nr. 23 (K6: Nr. 49) für den ersten Satz (Nr. 7, 00:16), und KV 624 (626a), Nr. 25 (K6: Nr. 51) für den zweiten Satz (Nr. 8, 00:10). Quasi als „Zugabe“ präsentiert die CD noch das „Lacrimosa“ aus Mozarts Requiem in einer Transkription für Klavier von Sigismund Thalberg, dem es auf bewundernswerte Weise gelingt, der Leidenschaft und Intensität dieses berühmten Stücks von Mozart gerecht zu werden. Diese Privataufnahme stammt von einem Konzert, bei dem Cyprien Katsaris am 7. September 1991 in Stuttgart auftrat.

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Die dritte CD der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart in Salzburg und Wien entstand anlässlich von Livekonzerten im Großen Saal des Salzburger Mozarteums, die Cyprien Katsaris gemeinsam mit dem Dirigenten Yoon K. Lee und dessen Salzburger Kammerphilharmonie gab. Die Entscheidung, die Konzerte Nr. 24 in C-Moll, KV 491, und Nr. 18 in B-Dur, KV 456 auf einer CD zu präsentieren, erklärt sich daraus, dass es zu beiden Konzerten Variationen gibt, was bei Mozarts Konzerten höchst selten vorkommt. Eine weitere Besonderheit dieser Aufnahme sind zweifellos die beiden Kadenzen, die Katsaris als eigenständige Kompositionen für den ersten Satz des Konzerts Nr. 24 komponierte: Mit der ersten Kadenz versucht er eine Annäherung an den Stil Mozarts, während die zweite, stilistisch freiere, einen Bezug zu Beethoven herzustellen versucht, der bei der Komposition seines 3. Klavierkonzerts, ebenfalls in C-Moll, Mozarts Konzert Nr. 24 im Kopf hatte. Katsaris macht diese Zusammenhänge durch die Musik deutlich, indem er Beethoven mithilfe raffinierter musikalischer Kunstgriffe heraushören lässt, wie etwa durch Anspielungen auf das Finale seiner Appassionata.

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Die vierte CD der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart in Salzburg und Wien entstand anlässlich von Livekonzerten im Großen Saal des Salzburger Mozarteums, die Cyprien Katsaris gemeinsam mit der Salzburger Kammerphilharmonie unter der Leitung von Yoon K. Lee gab. Sie umfasst das berühmte Konzert Nr. 21, KV 467, und das glanzvolle Klavierkonzert Nr. 16, KV 451. Bei dieser Aufnahme spielt Katsaris seine eigenen Kadenzen, und zwar im ersten und dritten Satz des Konzerts Nr. 21: Die Kadenzen „A“ sind dem Stil Mozarts nachempfunden, während die Kadenzen „B“ freier gestaltet sind.

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Die fünfte CD der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart in Salzburg und Wien entstand anlässlich von Livekonzerten im Großen Saal des Salzburger Mozarteums, die Cyprien Katsaris gemeinsam mit Yoon K. Lee und der Salzburger Kammerphilharmonie gab. Man kann sich keinen größeren Gegensatz als den zwischen den drei auf dieser CD zusammengestellten Werken vorstellen. Der Bogen spannt sich vom aristokratisch eleganten Konzert KV 246, von Mozart der Gräfin Antonia von Lützow zugedacht, bis zum Konzert KV 449, das er für seine Schülerin Barbara Ployer schrieb und in dem er zu einer ganz persönlichen und innigen musikalischen Sprache für die vielfältigen Stimmungen fand, die er darin zum Ausdruck bringt. Das unvergleichliche KV 450 ist eines seiner virtuosesten Klavierkonzerte – ein Werk, das Mozart eigentlich für sich selbst komponiert hatte.

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Mit der sechsten CD der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte von Mozart präsentieren Cyprien Katsaris, Mari Ota und Eung-Gu Kim gemeinsam mit der Salzburger Kammerphilharmonie unter der Leitung des koreanischen Dirigenten Yoon K. Lee Mozarts Konzerte für zwei und drei Klaviere, KV 365 und KV 242. Diese Werke, die Mozart in seiner Heimatstadt Salzburg komponierte, verdanken wir Mozarts Beziehung zu seinen Schülerinnen aus der adeligen Gesellschaft Salzburgs. Das Konzert für zwei Klaviere KV 365, für Josepha Barbara von Auernhammer geschrieben, ist durch ein virtuoses Wechselspiel zwischen den beiden Solisten gekennzeichnet; Mozart stellt seine Komposition (für zwei Klaviere) hier ganz in den Dienst eines kontinuierlichen Dialogs zwischen den beiden Instrumenten. Das Konzert für drei Klaviere KV 242 widmete er der Gräfin Antonia Lodron und ihren beiden Töchtern, Aloysia und Josepha. Das von Eleganz und Zurückhaltung geprägte Stück lässt erahnen, dass der Komponist hier bestrebt war, weder sein Publikum noch die Widmungsträgerinnen durch überbordende Leidenschaft in Verlegenheit zu bringen… Ebenfalls äußerst hörenswert ist die vom Komponisten selbst für zwei Klaviere umgeschriebene Fassung dieses Werkes, das er mit seiner Schwester Nannerl uraufführte.

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Diese siebte CD aus der Gesamteinspielung aller Klavierkonzerte von Mozart, die Cyprien Katsaris mit der Salzburger Kammerphilharmonie unter der Leitung des koreanischen Dirigenten Yoon K. Lee anlässlich von Livekonzerten aufgenommen hat, vereint zwei ganz besondere Werke: Das für Musikliebhaber aus zwei Gründen erschütternde Konzert für Klavier und Orchester Nr. 27 in B-Dur, KV 595, bei dem es sich nicht nur um Mozarts letztes, am 5. Januar 1791 vollendetes, Klavierkonzert handelt, sondern – wie man weiß – auch um das letzte öffentliche Konzert, bei dem Mozart als Solist auftrat, und zwar am 4. März desselben Jahres im bekannten Konzertsaal des Ignaz Jahn in Wien. Das Konzert in D-Dur, KV 175, gilt zwar als Mozarts fünftes, ist aber eigentlich das erste von Anfang an für Cembalo und Orchester konzipierte Werk des jungen Komponisten, der zu diesem Zeitpunkt erst siebzehn Jahre alt war. Die vorhergehenden Klavierkonzerte waren Cembalo-Bearbeitungen von Sonaten verschiedener Komponisten, unter ihnen Carl Philipp Emmanuel und Johann Christian Bach. Diese beiden Konzerte, die auf dieser CD neben einander gestellt werden, zeichnen auf einzigartige Weise die Geschichte der Mozart’schen Klavierkonzerte nach. Das Rondo für Klavier und Orchester in D-Dur, KV 382 ist nichts anderes als eine alternative Fassung für den Schlusssatz des Konzerts KV 175, das Mozart selbst sehr häufig spielte. Nachdem er sich 1781 endgültig in Wien niedergelassen hatte, wollte der Komponist sein neues Publikum mit einem heiteren und beschwingten Stück erobern, das ganz dem Zeitgeschmack entsprach.

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